Siba Galle
Diplom Biologin

Neues aus der Praxis

hello world!

Herbstzeit

Wie behandle ich als Therapeutin in der Coronakrise?

Weiterhin führe ich meine Besuche entsprechend der geltenden Hygienevorschriften durch. Ich selbst bin vollständig geimpft, was meine Behandlungen vor Ort vereinfacht.

Von der Weidezeit zur Stallzeit

Die Tage werden kürzer, es wird kälter, feuchter - einfach ungemütlicher. Viele unserer Reitpferde werden von einer Voll- oder Teilzeitweidehaltung in eine Stallhaltung mit oder ohne Winterpaddock umgestellt. Der Tagesablauf unserer Reitpferde verändert sich oft sehr plötzlich.

  • Ernährung: Sie können kaum bis gar kein Weidegras mehr fressen, insgesamt ist die Ernährung plötzlich eine andere.
  • Bewegung: Unsere Pferde haben auf einmal weniger freie Bewegung. Meist ist ihr Tag mit mehr Leerzeiten versehen.
  • Sozialkontakte: Durch die Umstellung in Boxen haben unsere Pferde weniger Sozialkontakte. Sie können kaum oder gar kein Komfortverhalten mehr ausüben.
  • Umweltreize: Unsere Pferde leiden vermehrt unter Langeweile, da viele Umweltreize aus der Umgebung fehlen.
  • Luftqualität: Der längere Aufenthalt im Stall, bedeutet, dass unsere Pferde vermehrt schlechterer Luftqualität ausgesetzt sind.

Mit diesen Umstellungen kommen unsere Pferde manchmal nicht gut zurecht. Dabei gilt: Je plötzlicher die Umstellung erfolgt, desto eher leiden Pferde darunter.

Häufige Folgen dieser Umstellung:

  • Andere Ernährung: Verdauungsstörungen mit Kotwasser, Durchfall, Koliken.
  • Weniger Bewegung, Sozialkontakte und Umweltreize: Muskelverspannungen, Gelenksblockierungen, Lahmheiten, Verhaltensauffälligkeiten, Rittigkeitsprobleme.
  • Schlechtere Luftqualität: Husten und vermehrte Infektanfälligkeit, Allergien

Alle diese Faktoren erhöhen den Stresspegel unserer Pferde, sodass ihr Wohlbefinden herabgesetzt ist.

Wir können unseren Pferden helfen

  • Die Umstellung von Weide- auf Stallhaltung sollte langsam erfolgen und ein Abweiden durchgeführt werden.
  • In der Stallzeit ist es ratsam, die Pferde vermehrt und noch abwechslungsreicher zu bewegen als im Sommer. Eine Trainingsplanerstellung mit seinen eigenen Ziel- und Umsetzungsvorstellungen für das nächste halbe Jahr, die einzelnen Monate, Wochen und Tage ist ratsam. Nur strukturiert geplant, können unsere Pferde gesund erhalten werden. Auch die eigene Motivation und die des Pferdes kann dadurch gesteigert werden.
  • Das Gesundheitsmanagement des eigenen Pferdes ist erneut zu überprüfen und die jährlichen medizinischen Maßnahmen durchzuführen. Sind z.B. eine Zahnkontrolle und/oder eine Wurmkur an der Reihe?
  • Verhaltensbeobachtungen helfen frühzeitige Probleme des Pferdes zu entdecken, und gehören zum täglichen Stallprogramm.
  • Rittigkeitsprobleme sollten professionell abgeklärt werden, da sie nicht selten eine nicht offensichtliche Ursache haben können.

Ein Ratgeber ist oft das Internet mit mehr oder weniger guten Ratschlägen. Falls Sie sich unsicher sind oder Hilfe benötigen, freue ich mich über Ihren Anruf oder eine E-Mail. Schauen Sie in meine Angebotsliste, vielleicht ist ja etwas für Sie dabei.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Pferden eine problemlose Herbst- und Winterzeit.

Aktuelle Angebote

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