Siba Galle
Diplom Biologin

Therapien der Tierheilkunde

Homöopathie

Bei der Homöopathie handelt es sich um eine energetisch feinstoffliche Therapiemethode, die sich auf stark verdünnte Substanzen pflanzlicher, mineralischer oder tierischer Herkunft stützt und meist als Zuckerkügelchen, den sogenannten Globuli, oder in Tablettenform oral verabreicht werden. In meiner Praxis setze ich gerne und mit Erfolg homöopathische Mittel ein. So konnte ich Pferden mit Zyklusstörungen, Hufreheerkrankungen, Husten, Spat und anderen Lahmheiten, Verhaltensauffälligkeiten und vielen anderen Erkrankungen helfen.

Bachblütentherapie

Die Bachblütentherapie basiert auf achtunddreißig verdünnten Blütenessenzen, die einzeln oder als Mischung oral verabreicht werden. Bachblüten setze ich bei psychischen und daraus resultierenden körperlichen Problemen unterstützend ein. Zum Beispiel kann ich Pferden mit Bachblüten unterstützen, wenn sie sich aggressiv gegenüber Menschen und/oder anderen Pferden verhalten oder wenn sie sehr ängstlich sind und leicht in Panik geraten. Auch Magenbeschwerden können aus einer psychischen Problematik entstehen, die ich ergänzend mit Bachblüten behandeln kann.

Biochemische Therapie mit Schüssler Salzen

Heute werden insgesamt siebenundzwanzig Mineralstoffverbindungen bzw. Mineralsalze angewandt. Diese Mineralsalze bestehen aus körpereigenen Mineralstoffen wie zum Beispiel Magnesiumphosphat. Meiner Erfahrung nach, unterstützen Schüsslersalze Pferde mit Stoffwechselproblemen sehr gut. Ich setze diese Salze bei Pferden mit Elektrolyt- bzw. Vitaminmangel oder bei Pferden mit guten Blutwerten, aber schlechtem Allgemeinzustand und merklichem Leistungsabfall begleitend ein.

Phytotherapie

Die Pflanzenheilkunde  ist von den hier aufgeführten Therapieformen die älteste Heilmethode und wird seit Menschengedenken angewandt.

Die Pflanzenheilkunde wende ich überwiegend bei Atemwegs- und Verdauungserkrankungen ein, aber auch Verhaltensauffälligkeiten können erfolgreich mit Heilkräutern behandelt werden.

Aromatherapie

Eine spezielle Therapieform der Pflanzenheilkunde stellt die Aromatherapie dar, hierbei werden ätherische Öle der Pflanzen angewandt.

Aromaöle helfen bei psychischen Auffälligkeiten, aber auch bei der Wundheilung und anderen Hauterkrankungen sowie bei der Insektenabwehr und bei Atemwegserkrankungen. Bei meinen Massagen, den Thermotherapien und den Akupressurbehandlungen beruhigen und entspannen sich vor allem ängstliche Pferde sehr viel leichter.

Akupressur

Die Akupressur und die Akupunktur basieren auf den Grundlagen der jahrtausendealten traditionellen chinesischen Medizin, der TCM. Ich wende die Akupressur zum einen als diagnostisches Mittel an und zum anderen behandle ich unter anderem gezielt Probleme des Bewegungsapparates und innere Erkrankungen wie Magen- Darmbeschwerden oder Atemwegserkrankungen. Auf diese Behandlung reagieren Pferde sehr prompt mit zum Teil unmittelbaren Verbesserungen des Krankheitsbildes. So können Muskelverspannungen mit dieser Methode effektiv gelöst und so manche Magenproblematik verbessert werden.

Laserakupunktur

Diese moderne und schmerzfreie Methode ist eine Alternative zur klassischen Nadelakupunktur und ist besonders für hypersensitive bzw. sehr ängstliche Pferde geeignet. Bei Akuterkrankungen oder massiven chronischen Beschwerden wende ich gerne ein Lasergerät zur Stimulation der Akupunkturpunkte an. Anschließend können von mir aufgeklebte Gittertapes oder eine regelmäßige Akupressur seitens der Betreuungsperson des Pferdes den Behandlungseffekt nachhaltig unterstützen.

Nach dem deutschen Heilmittelwerberecht Paragraph § 3 handelt es sich bei den hier vorgestellten Methoden sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art um Verfahren der alternativen Medizin und deren Wirksamkeit ist naturwissenschaftlich schulmedizinisch nicht nachgewiesen und nicht anerkannt.

Mitglied im Verband deutscher
Tierheilpraktiker
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